Es war einmal in den 1930er Jahren - als das Geld knapp war
Deutschland, also das Kaiserreich, hatte 1918 den 1. Weltkrieg verloren und wurde dafür heftig bestraft. Ob das ganze wirklich gerecht oder gar fair war, ist ein ewiger Diskussionspunkt vor allem im 3.Reich unter Hitler. Jedenfalls hatten sich dei Reichsdeutschen von der Ausplünderug der Sieger lage nicht erholt und es ging dem überwiegenden Teil des Volkes sehr schlecht. Da war jede noch so kleine Freude eine willkommenen Abwechslung aus dem tristen Alltag.
Das waren vor allem die Filmsternchen, die dann von der internationalen Zigartettenindustrie benutzt wurden, um im Pfennigbreiche zum Rauchen und damit zum Bildersammeln anzuregen. Die Gesundheut spielte dabei damals überhaupt keine Rolle, es ging um den kleinen Genuß des kleinen Mannes oder der Frau.
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Und es war die Zeit der Alben der Stars- und Filmsternchen
Und von diesen Foto-Alben gab es auf einmal 100.000er Auflagen. Wie das Ganze wirklich funktionierte, verschwimmt inzwischen. Doch ganz viele Menschen sahen ihren bezahlbaren persönlichen Ehrgeiz darin, die erhaschten oder mit Freunden getauschten Bilder und Fotos an die leeren Plätze in die neu erworbenen Alben zu kleben.
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Erstaunlicherweise waren sogar bis 1938/39 die amerikanischen Filmstars und Sternchen noch erlaubt. Wann die letzten amerikanischen und englischen Film im 3.Reich liefen, wird noch recherchiert.
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So um 1946 wurde diese Sammelleidenschaft nochmal angekurbelt und es gab wieder neue Film-Alben mit internationalen Sternchen.
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Aus mehreren Nachlässen sammeln sie sich an - die Alben
Wir schreiben das Jahr 2013 und es geht bis 2025. Die Film-Alben, die den 2. Weltkrieg überlebt haben, werden bei Filmsammlern gesucht und sind für erstaunlich teures Geld im Internet und auf Flohmärkten zu haben gewesen. Inzwische sind die Preise für vollstandig gefüllte Albenauf ein Normalmaß abgesunken, weil auch diese alten Sammler alle nicht mehr da sind.
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